Hamburg – Sanierung des Försterhauses – Aufbruch zur „Kulturinsel Bramfeld“ startet 2021

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Hamburg -Hamburg – Kultur: Zur Erweiterung des kulturellen Angebotes in Bramfeld soll in den nächsten Jahren die „Kulturinsel Bramfeld“ entstehen. In einem ersten Schritt zur Realisierung der Kulturinsel soll mit der umfassenden Sanierung und Modernisierung des Försterhauses begonnen werden.

Nach jetziger Planung werden erste Bauleistungen vor Ort ab Anfang 2021 beginnen. Die Sanierung, mit der die Sprinkenhof GmbH beauftragt wurde, erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutzamt. Die notwendigen finanziellen Mittel sind nunmehr erfolgreich eingeworben worden: Das Gesamtvolumen in Höhe von etwa 1,3 Millionen Euro wIrd anteilig durch die Bezirksversammlung Wandsbek (500.000 Euro), den investiven Quartiersfonds von Finanzbehörde und Bezirken (400.000 Euro) sowie den Bund (352.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm VIII der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien) getragen. Das etwa 1890 erbaute Försterhaus soll zusammen mit dem bereits bestehenden Brakula (Bramfelder Kulturladen e.V.) das neue Bramfelder Kulturzentrum bilden und sich hervorragend ergänzen. Die Kulturinsel im geschäftsträchtigen Stadtteilkern Bramfelds wird zukünftig Vereinen und für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung stehen.

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Die Sanierung des historischen Försterhauses markiert den wichtigsten Schritt zur Kulturinsel Bramfeld, seit langem eine Herzensangelegenheit in Stadtteil und Bezirk. Gemeinsam mit dem Brakula wird damit in Sichtweite der neuen U-Bahnhaltestelle ab 2021 ein kulturelles Zentrum im Herzen von Bramfeld entstehen, das für diesen wachsenden Stadtteil auch eine wachsende soziale und kulturelle Infrastruktur bedeuten wird. Insofern freue ich mich, dass wir über den investiven Quartiersfonds mit dazu beitragen können, dieses für Bramfeld und Umgebung bedeutende Projekt anzuschieben. Ein Dank geht an den Bundestag und die beteiligten Abgeordneten aus Hamburg, dass sie diese Förderung möglich gemacht haben. Zusammen mit den bezirklichen Mitteln kann so etwas wirklich gutes für die Menschen vor Ort entstehen.“

Dr. Carsten Brosda, Senator der Behörde für Kultur und Medien: „Kultur vor Ort leistet einen wichtigen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt und zur Identifikation mit dem Stadtteil. Dies umso mehr, wenn wie in Bramfeld damit auch ein Denkmal mit Leben gefüllt werden kann. Ich danke den Initiativen in Bramfeld und dem Bezirk für ihr großes Engagement für die Kultur im Stadtteil und den Erhalt des Denkmals.“

Wandsbeks Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff: „Es ist ein langer Weg die Idee einer Bramfelder Kulturinsel zu realisieren. Wir werden die Sanierungsarbeiten eng begleiten. Parallel werden wir in weiterhin enger Zusammenarbeit zwischen Kulturinsel Bramfeld e.V., BraKuLA und Bezirksamt die zukünftige Nutzung auf einen guten Weg bringen.“

Martin Görge, Geschäftsführer Sprinkenhof GmbH: „Wir freuen uns, durch die Sanierung und den Umbau des als Denkmal eingetragenen „Försterhauses“ zur Erweiterung des Kulturzentrums in Bramfeld beizutragen. Zusammen mit dem benachbarten Brakula, wird der historische Ensemble-Charakter wiederhergestellt und trägt zu einer optischen Aufwertung des Bramfelder Ortskerns bei.“

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Claas Ricker
Pressestelle der Finanzbehörde
Gänsemarkt 36, 20354 Hamburg

Autor: Mittelrhein-Tageblatt Redaktion