Keine Stromsteuer-Entlastung für Bürger – CDU bricht ein weiteres Wahlversprechen

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Keine Stromsteuer-Entlastung für BürgerCDU bricht ein weiteres WahlversprechenHamburg, Berlin, 26. Juni 2025 – Kurz nach dem Bundestagswahlkampf wird einmal mehr deutlich: Die Union beschenkt nicht die Bürger – sondern bricht ihre Versprechen. Die geplante Stromsteuersenkung auf das EU-Mindestniveau von 0,1 ct/kWh fällt für private Haushalte aus und gilt künftig nur noch für Industrie und energieintensive Unternehmen. Ein erneuter Vertrauensbruch.

Vom Wahlkampf zum Koalitionskrach

Im Wahlkampf versprach die CDU/CSU großspurig: „Stromsteuer für alle senken“ – ein zentraler Pfeiler ihres wirtschaftspolitischen Versprechens. Auch im Koalitionsvertrag war die generelle Absenkung fest verankert. Doch im aktuellen Haushaltsentwurf für 2026 fehlt jede Entlastung für private Haushalte.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst bezeichnet den Schritt sogar als Bruch des Koalitionsvertrags – er warnt eindringlich vor politischem Werteverfall. Quelle: welt.de

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Wortbruch in Serie – die Vorgeschichte

Dieser Vorgang reiht sich ein in eine Serie zerrissener Wahlversprechen:

  1. Stromsteuer-Senkung – Nur für Industrie – private Haushalte gehen leer aus.
  2. Schuldenbremse wahren – Rekordverschuldung von rund 1 Billion Euro noch vom alten Bundestag beschlossen.
  3. Thema Migration – Merz weicht von harter Linie ab – verweist auf „europäische Kompromisse“.

Der Kampf gegen die Schuldenbremse – einst Wahlversprechen – wurde im gleichen Atemzug mit dem „Dreifach-Wumms“ für Verteidigung und Infrastruktur beerdigt. Quelle: tagesspiegel.de

Wirtschaft ja – Verbraucher nein

Was bleibt, sind Unternehmen in freudiger Erwartung:

  • Die Industrie wird via Stromsteuer- und Netzentgeltentlastung ab 2026 deutlich begünstigt.

  • Private Haushalte zahlen weiter aktuell hohe Sätze – rund 2,05 ct/kWh statt 0,1 ct/kWh. Eine Familie mit 4.000 kWh Jahresverbrauch verliert dadurch etwa 93 € an Entlastung.

Steuerzahlerpräsident Holznagel spricht offen von Wortbruch, Wirtschaftsvertreter von „Steuer-Sauerei“ Quelle: bild.de.

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Politische Konsequenzen drohen

  • Union intern: CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann fordert sofortige Nachbesserung. Merz und Klingbeil sollen liefern.

  • Opposition & Verbraucherschützer: Massive Kritik – die Bevölkerung fühle sich getäuscht, politische Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel .

  • Koalitionsspagat: Finanzminister Klingbeil verweist auf Haushaltszwänge und verspricht stattdessen Entlastungen bei Gasspeichern und Netzentgelten – nicht genug für die Bürger.

Keine Stromsteuer-Entlastung für Bürger Fazit

Die Union liefert ein Lehrstück in Enttäuschungspolitik. Vom „Stromsteuer für alle“-Versprechen im Wahlkampf ist nichts geblieben. Stattdessen setzt man auf Industrie-Entlastung – auf Kosten der Bürger, die sich erneut auf Wahlbetrug hereinfallen sehen. Es ist ein deutliches Warnsignal aus dem politischen Berlin: Wer viel verspricht, hält wenig – und wer zahlt, bleibt oft außen vor.

Wenn diese Entwicklung anhält, ist ein wachsender Vertrauensverlust der Wähler naheliegend – zumal die Opposition punktgenau liefern könnte, wo die Regierungsparteien versagen (hk).

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