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Koblenz / Simmern – Wirtschaft und Corona: Gewerkschaft NGG fordert Mindest-Kurzarbeitergeld – Dramatische Lage im Gastgewerbe: Großteil der Beschäftigten im Rhein-Hunsrück-Kreis in Kurzarbeit

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - aus der Wirtschaft -.jpgKoblenz / Simmern im Hunsrück – Vor den nächsten Bund-Länder-Gesprächen zur möglichen Lockdown-Verlängerung am morgigen Mittwoch macht die Gewerkschaft NGG auf die dramatischen Folgen der Schließungen für die Beschäftigten des Hotel- und Gaststättengewerbes im Rhein-Hunsrück-Kreis aufmerksam – und fordert einen Mindest-Kurzarbeitergeld von monatlich 1.200 Euro.

„Die Beschäftigten wissen nicht mehr, wie sie noch ihre Miete bezahlen sollen. Letzte Reserven sind längst aufgebraucht. Und es könnten noch Monate vergehen, bis Lokale und Hotels wieder öffnen“, so Volker Daiss, Geschäftsführer der NGG-Region Mittelrhein. Nach Einschätzung der Gewerkschaft haben die aktuellen Schließungen ähnlich gravierende Auswirkungen wie der Lockdown im Frühjahr vergangenen Jahres.

Damals meldeten 157 gastgewerbliche Betriebe im Rhein-Hunsrück-Kreis Kurzarbeit an – das sind 69 Prozent aller Betriebe der Branche im Landkreis. Die Zahl der kurzarbeitenden Köchinnen, Kellner und Hotelangestellten stieg auf 1.100, so eine Auswertung der Bundesagentur für Arbeit im Auftrag der NGG.

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NGG-Region Mittelrhein
Volker Daiss
Geschäftsführer der
NGG-Region Mittelrhein
Moselring 5
56068 Koblenz

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