Ministerpräsident Mario Voigt zu Gast beim DPolG-Bundesvorstand in Weimar: Null Toleranz gegenüber Gewalt gegen Einsatzkräfte – Weimar, 31. Oktober 2026 – Die steigende Gewalt gegen Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräfte stand im Mittelpunkt des heutigen Austauschs zwischen dem Thüringer Ministerpräsidenten Mario Voigt und der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) im Rahmen der DPolG-Bundesvorstandssitzung in Weimar.
Ein gemeinsames Anliegen: Wer diejenigen angreift, die für Sicherheit und Hilfe sorgen, muss mit spürbaren Konsequenzen rechnen. Die DPolG begrüßte dabei die geplante Verschärfung der Strafrahmen für Angriffe auf Einsatzkräfte und bekräftigte die Forderung, die Gesetzesänderungen noch vor dem kommenden Jahreswechsel wirksam werden zu lassen.
Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt betonte die besondere Verantwortung des Staates gegenüber denjenigen, die tagtäglich für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger eintreten:
„Wer Polizistinnen und Polizisten, Feuerwehrleute oder Rettungskräfte angreift, greift unseren Rechtsstaat und den gesellschaftlichen Zusammenhalt an. Der Staat muss diejenigen schützen, die für unsere Sicherheit Verantwortung übernehmen. Jeder Verletzter ist einer zu viel!“
Der DPolG-Bundesvorsitzende Heiko Teggatz unterstrich, dass die beschlossene Strafverschärfung ein wichtiges politisches Signal sei, dieses nun aber auch unverzüglich umgesetzt werden müsse:
„Seit Jahren erleben wir eine besorgniserregende Zunahme von Respektlosigkeit und Gewalt gegenüber Menschen in Uniform. Die geplante Strafverschärfung ist ein längst überfälliger Schritt. Gerade mit Blick auf die bevorstehende Silvesternacht erwarten wir, dass der Gesetzgeber schnell handelt. Wer Einsatzkräfte angreift, muss wissen, dass darauf eine konsequente und spürbare Bestrafung auf dem Fuße folgt.“
Die Landesvorsitzende der DPolG Thüringen, Sandra Kaiser, verwies auf die Belastungen, denen Einsatzkräfte täglich ausgesetzt sind:
„Hinter jeder Uniform steht ein Mensch. Sie verdienen Respekt, Anerkennung und Sicherheit durch die Politik. Gewalt, Beleidigungen und Angriffe dürfen niemals als Begleiterscheinungen des Einsatzdienstes akzeptiert werden. Es braucht neben einer klaren gesellschaftlichen Haltung auch eine konsequente Strafverfolgung, um die Betroffenen wirksam zu schützen.“
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Text: Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG)