Reform des Europawahlrechts nach dem Brexit birgt Konfliktstoff für künftige Bundesregierung.
Das EU-Parlament entscheidet voraussichtlich an diesem Mittwoch darüber, ob nach dem Brexit 27 der 73 britischen Sitze nicht länger an national gewählte, sondern an europaweit gewählte Abgeordnete gehen sollen. Am 23. Februar befasst sich ein EU-Gipfel mit der Frage. In Deutschland könnte das Thema für Konflikte sorgen. Denn anders als die SPD steht die Union europäischen Wahllisten skeptisch gegenüber. Der Verfassungsausschuss des EU-Parlaments hatte sich gegen die Stimmen von CDU/CSU für transnationale Listen ausgesprochen.
Neue Osnabrücker Zeitung
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