Die Hansestadt stellt auf dem ITS Weltkongress in Melbourne aus und bekräftigt die Absicht, die Veranstaltung nach Hamburg zu holen

Tageblatt - News - Hamburg -Hamburg – Hamburg unterstreicht seine Ambitionen zur Ausrichtung des Weltkongresses für „Intelligente Verkehrssysteme“ (ITS – „Intelligent Transport Systems“) im Jahr 2021 mit einem Messestand und einem Empfang heute auf dem bis Freitag laufenden Weltkongress in Melbourne. Die Bewerbung der Freien und Hansestadt Hamburg in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur um die Ausrichtung des ITS-Weltkongresses 2021 steht im Fokus des Messestands in Australien. „Wir setzen auf die Digitalisierung von Mobilität, um den Verkehr effizienter, sicherer und umweltfreundlicher zu machen“, verdeutlicht Senator Frank Horch die Chancen der technischen Entwicklungen. Neben der Präsentation von Hamburger Projekten stellt auch der Volkswagen-Konzern als Partner der Hansestadt in Melbourne seine Unterstützung für die Bewerbung vor. Gestern besuchte Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, den Hamburg-Stand beim Kongress und bekräftigte damit, dass das Ministerium Hamburg bei der Bewerbung den Rücken stärkt.

Bereits im Oktober 2015 hat Hamburg seine Bewerbung angekündigt, den ITS-Weltkongress 2021 mit rund 10.000 Teilnehmern in der Hansestadt ausrichten zu wollen. Bis Februar nächsten Jahres müssen die Bewerbungsunterlagen eingereicht sein, im Juni 2017 fällt die Entscheidung. Hamburg zeigt seine Kompetenzen in Melbourne in zwei Themenfeldern: Zum einen wird die intelligente Baustellenkoordination des Projekts „ROADS“ (Roadwork Administration and Decision System) anhand eines softwaregestützten Touch-Tisches ausgestellt. Ziel hierbei ist es, die Informationen optimal zu vernetzen und so eine effiziente Bearbeitung der Bauvorhaben zu gewährleisten, um Behinderungen des Verkehrs zu reduzieren. Zum anderen ist das Hafenprojekt „Green4TransPORT“ auf dem Stand vertreten. Bei diesem Projekt zur Fahrzeug/Infrastruktur-Kommunikation (V2X-Communication) geht es darum, die Verkehre im Logistikumfeld des Hafens zu verbessern. Während der zweijährigen Projektlaufzeit werden in einem Testgebiet ausgewählte Ampeln, Brücken, Bahnübergänge sowie Lkw und Schiffe mit der V2X-Technologie ausgestattet. Green4TransPORT soll unter anderem nachweisen, in welchem Umfang der Verkehrsfluss durch Vehicle2X effizienter, emissionsärmer und sicherer gemacht werden kann.

Hamburg nutzt die beiden Leuchtturmprojekte, um sich als attraktiver Bewerber zu präsentieren. Der Kongress ist dabei ein wesentlicher und markanter Mosaikstein im Gesamtprozess der ITS-Strategie der Stadt, die Ende April vom Senat verabschiedet wurde. In Melbourne bekräftigt außerdem der Volkswagen-Konzern sein Bekenntnis zur Kooperation mit Hamburg gegenüber einer internationalen Fachöffentlichkeit und verkündet die Unterstützung der Bewerbung. „Die Unterstützung sowohl der Bundesregierung als auch durch einen innovativen Automobilkonzern wie Volkswagen zu unserer Bewerbung verleiht unseren Bemühungen zusätzlich viel Dynamik und internationale Aufmerksamkeit“, freut sich Frank Horch, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, über den Rückenwind für die Hansestadt. Ziel ist nun eine starke deutsche Bewerbung mit leistungsstarken Partnern aus Industrie und Wirtschaft. Am heutigen Mittwoch lädt die Hansestadt auf dem ITS-Weltkongress in Melbourne zu einem „Hamburger Abend“ ein, wird die Aktivitäten im Themenfeld ITS erläutern und die Bewerbung für 2021 bekräftigen.

Der ITS-Weltkongress findet alle drei Jahre in Europa statt, in der Zwischenzeit gastiert er in Amerika und Asien. Rund 15.000 Gäste besuchen jedes Jahr das Konferenzprogramm und die begleitende Ausstellung, nehmen an Live-Demonstrationen teil und tauschen sich zu neuesten Entwicklungen im Themenfeld Intelligenter Verkehrssysteme und -dienste aus. Hamburg verspricht sich von der Ausrichtung des Weltkongresses einen Schub für die Einführung von ITS-Technologien, die einen erheblichen Beitrag zu einer nachhaltigen und effizienten Stadtentwicklung leisten. Die Stadt möchte dabei ein Test- und Erprobungsumfeld bieten, um gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft an dem Einsatz zukünftiger Technologien zu arbeiten. So wurde Hamburg von der Bundesregierung als ein Testfeld für automatisiertes und vernetztes Fahren benannt. Dazu arbeitet die Hansestadt an nachhaltigen Konzepten zur Projektumsetzung mit starken Partnern der Industrie.

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Text: Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
Pressestelle | Richard Lemloh – Stadt Hamburg

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