Lawinen-Tote Österreich: Acht Menschen sterben bei Lawinenabgängen in Österreich – tödlichstes Wochenende dieser Wintersaison

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Lawinen-Tote Österreich: Acht Menschen sterben bei Lawinenabgängen in Österreichtödlichstes Wochenende dieser WintersaisonÖsterreich, Hamburg, 18.01.2026 – Bei mehreren schweren Lawinenabgängen in den Alpen sind am Wochenende acht Menschen ums Leben gekommen. Die Unglücke ereigneten sich in verschiedenen Regionen von Österreich und gelten nach Einschätzung von Behörden und Rettungskräften als das tödlichste Lawinenwochenende der laufenden Wintersaison.

Nach offiziellen Angaben kam es nahezu zeitgleich zu mehreren Lawinenabgängen, bei denen Wintersportler abseits gesicherter Pisten unterwegs waren. Trotz schneller Einsätze von Bergrettung, Hubschraubern und Lawinenhunden konnten zahlreiche Verschüttete nur noch tot geborgen werden.

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Mehrere Regionen betroffen

Besonders schwer betroffen war das Bundesland Salzburg. In der Region Gastein löste sich eine große Schneebrettlawine, die eine Gruppe von Skitourengehern erfasste. Mehrere Personen wurden verschüttet, vier von ihnen starben noch am Unglücksort. In einem weiteren Fall kam eine Skitourengeherin bei Bad Hofgastein ums Leben, nachdem sie von einer Lawine mitgerissen worden war.

Ein weiteres tödliches Unglück ereignete sich in der Steiermark. Dort wurden drei Skitourengeher aus dem Ausland von einer Lawine erfasst und vollständig verschüttet. Auch hier kam jede Hilfe zu spät.

Lawinen-Tote Österreich – Warnungen offenbar unterschätzt

Nach Einschätzung der Lawinenwarndienste herrschte am Wochenende in vielen Teilen der Alpen eine sehr hohe Lawinengefahr. Ursache war eine instabile Schneedecke: Große Neuschneemengen trafen auf eine ungünstige Altschneestruktur, wodurch sich Schneebretter bereits bei geringer Zusatzbelastung lösen konnten.

Bergretter betonten, dass vor den Touren eindringlich gewarnt worden sei. Dennoch seien viele Wintersportler in steiles, ungesichertes Gelände aufgebrochen. Selbst erfahrene Skitourengeher und gut ausgerüstete Gruppen seien nicht vor der Gefahr geschützt gewesen.

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Appell der Behörden

Die alpinen Einsatzkräfte appellieren eindringlich an alle Wintersportler, Lawinenlageberichte konsequent zu beachten, Touren sorgfältig zu planen und bei kritischen Bedingungen auf Unternehmungen im freien Gelände zu verzichten. Besonders in Phasen nach starken Schneefällen oder Temperaturwechseln könne sich die Lawinenlage innerhalb weniger Stunden drastisch verschärfen.

Das vergangene Wochenende zeigt auf tragische Weise, wie schnell Wintersport in den Bergen lebensgefährlich werden kann – und dass Erfahrung und moderne Ausrüstung keinen absoluten Schutz bieten. (hk)

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