Potsdam wird Partnerstadt im EU-Projekt „Art of Darkness“

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Potsdam wird Partnerstadt im EU-Projekt „Art of Darkness“Zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Stadtbeleuchtung – Die Landeshauptstadt Potsdam ist als eine von drei europäischen sogenannten Replikator-Partnerstädten für das EU-Forschungsprojekt „Art of Darkness“ ausgewählt worden. Das im Programm Horizon Europe geförderte Projekt widmet sich der Frage, wie Dunkelheit im urbanen Raum neu gedacht und als bewusste gestalterische, kulturelle und ökologische Qualität integriert werden kann. „Gerade für eine historisch geprägte Stadt wie Potsdam eröffnet dieser Ansatz besondere Perspektiven. Mit den UNESCO-Welterbestätten der preußischen Schlösser- und Parklandschaft und der denkmalgeschützten Pufferzone im Stadtkern verfügt die Stadt über herausragende Kulturorte, deren atmosphärische Wirkung in den Abend- und Nachtstunden bislang nur teilweise ausgeschöpft ist. Ziel ist es, dieses Potenzial sensibel weiterzuentwickeln und neue Maßstäbe für eine qualitätsvolle und nachhaltige Beleuchtung zu setzen“, sagt der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Bernd Rubelt.

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Die Teilnahme Potsdams an dem Projekt ist eng mit der aktuellen Neukonzipierung des städtischen Generalbeleuchtungsplans verknüpft. Durch das Projekt erhält die Landeshauptstadt Zugang zu internationalen Forschungsergebnissen und erprobten Best-Practice-Beispielen zur nachhaltigen Beleuchtung von Kulturstätten. Diese werden gezielt in die Fortschreibung des Generalbeleuchtungsplans einfließen. Darüber hinaus wird Potsdam als Replikator-Stadt ein eigenes Beleuchtungsprojekt realisieren, das sich an den Leitprinzipien von „Art of Darkness“ orientiert. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse werden sowohl im internationalen Projektverbund geteilt als auch vor Ort vermittelt.

Die Umsetzung vor Ort soll möglichst im Rahmen bereits geplanter Baumaßnahmen erfolgen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der aktiven Einbindung der Stadtgesellschaft. Die konkreten Beteiligungsformate werden derzeit entwickelt. Vorgesehen sind unter anderem Bürgerdialoge, Workshops sowie mögliche Lichtdesign-Wettbewerbe. Im Sinne von Citizen Science können Bürgerinnen und Bürger ihre Wahrnehmungen, Ideen und Bewertungen aktiv in den Planungsprozess einbringen.

Die Beteiligung baut auf den bereits laufenden Prozessen zur Erstellung des Generalbeleuchtungsplans auf. Auch weiterhin können Hinweise zu Beleuchtungssituationen über die Plattform „mitgestalten.potsdam“ sowie per E-Mail eingereicht werden. In den kommenden Monaten sind zudem weitere Beteiligungsschritte geplant – darunter ein offenes Bürgerforum, die transparente Priorisierung eingegangener Hinweise sowie eine öffentliche Feedbackphase zum fertigen Planentwurf.

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Mit der Teilnahme am Projekt „Art of Darkness“ verfolgt Potsdam das Ziel, seine Stadtbeleuchtung zukunftsorientiert weiterzuentwickeln: ökologisch verträglich, gestalterisch anspruchsvoll und kulturell identitätsstiftend. Zugleich sollen neue Impulse für die Nutzung des öffentlichen Raums in den Abendstunden sowie für einen nachhaltigen Tourismus gesetzt werden.

Für die Landeshauptstadt entstehen durch die Teilnahme keine zusätzlichen direkten Kosten.

Weitere Informationen und Beteiligung: https://mitgestalten.potsdam.de/beleuchtung

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Text: Landeshauptstadt Potsdam

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