Der Mitternachtsbus in Hamburg verteilt Trinkwasser an obdachlose Menschen

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Der Mitternachtsbus in Hamburg verteilt Trinkwasser an obdachlose Menschen – Zur Wochenmitte erwarten wir in Hamburg Temperaturen über 30 Grad. Hitzebedingt verteilt der Mitternachtsbus der Diakonie verschließbare Tetrapacks mit Trinkwasser an die Gäste.

Hitze birgt gesundheitliche Risiken für obdachlose Menschen: Sie haben keinen direkten Zugang zu Trinkwasser und sind außerdem der Sonne ungeschützt ausgesetzt. Chronische Krankheiten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen können sich bei Hitze und ohne Trinkwasser verschlechtern. Auch die Wundheilung wird negativ beeinflusst.

„Die Ausgabe von Trinkwasser ist Bestandteil unserer nächtlichen Touren”, sagt Sonja Norgall vom Projektleitungsteam des Mitternachtsbusses. „Bei Hitze geben wir unseren Gästen zusätzlich verschließbare Wasserbehälter mit, damit sie sich auch tagsüber versorgen können. Außerdem verteilen wir Flyer, auf denen öffentliche Wasserspender verzeichnet sind, damit sich die Menschen möglichst auch selbstständig mit Wasser versorgen können.“

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Alle Hamburger*innen können mithelfen:

  • Fragen Sie Menschen, die möglicherweise obdachlos sind, ob sie Hilfe benötigen, und kaufen Sie ihnen bei Bedarf eine Flasche Wasser.
  • Bei Symptomen eines Hitzeschlags (rotes Gesicht, Zittern, kalter Schweiß) rufen Sie den Rettungsdienst.
  • Fächern Sie Luft zu, bis der Rettungswagen eintrifft.

Inhaltliche Rückfragen beantwortet Sonja Norgall, Projektleitung Mitternachtsbus, unter 0170 7977124 oder mi*************@**************rg.de

Hintergrund:
Die Diakonie fordert bessere Hitzeschutzmaßnahmen für obdachlose Menschen. Von besonderer Bedeutung sind die Schaffung von Schutzräumen und die Verbesserung der öffentlichen Trinkwasserversorgung.

Die Einrichtungen der Obdachlosenhilfe der Diakonie Hamburg stellen täglich Trinkwasser für obdachlose Menschen zur Verfügung. Der Mitternachtsbus schenkt pro Nacht an bis zu 200 Gäste Wasser aus und im Diakonie-Zentrum für Wohnungslose in Eimsbüttel gibt es Trinkwasser und Duschen.

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Dank des ehrenamtlichen Engagements fährt der Mitternachtsbus 365 Nächte im Jahr zu etwa 30 Haltepunkten in der Hamburger Innenstadt, dem Hafen und Altona. Neben der Grundversorgung bringen die Ehrenamtlichen vor allem Kontakt und Zuwendung zu den Menschen, die auf der Straße leben und mit denen sonst kaum jemand spricht. Sie informieren auch über weiterführende Hilfsangebote. Bei Bedarf vermitteln sie die Ratsuchenden weiter z.B. an das Diakonie-Zentrum für Wohnungslose in Eimsbüttel. Dort gibt es neben Beratung in verschiedenen Sprachen auch Ärzt*innen, Duschen, Waschmaschinen und ein warmes Mittagessen.

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Text: Diakonisches Werk Hamburg

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