Tumorberatungsstelle des Gesundheitsamtes berät weiterhin telefonisch.

Nachrichten-aus-der-Stadt-Dresden-Aktuell-Dresden (SN) – Die Diagnose Krebs verändert nicht nur schlagartig das Leben und die weitere Lebensplanung von Betroffenen, sondern auch das ihrer Familien und Freunde. Menschen mit einer Krebserkrankung stehen unfreiwillig vor großen Herausforderungen.

Deshalb unterstützt die Landeshauptstadt Dresden Krebspatienten und ihre Angehörigen mit einer eigenen Beratungsstelle. In dieser sind zwei Sozialarbeiterinnen mit psychoonkologischer Zusatzausbildung tätig. Neben der Hilfestellung in sozialrechtlichen Belangen besteht für die Klientinnen und Klienten das Angebot, sich in der Zeit der Erkrankung begleiten zu lassen, um die eigene Handlungsfähigkeit zu stärken und um Orientierung zu behalten.

Die Covid-19-Pandemie bringt das Gesundheitssystem auch in Dresden an die Belastungsgrenze. Die Versorgung von Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Krebs wird dadurch deutlich beeinträchtigt. Umso wichtiger ist in der aktuellen Situation ein Angebot wie das der Beratungsstelle für Tumorkranke und deren Angehörige. Momentan sind die Sozialarbeiterinnen zu den Sprechzeiten telefonisch unter den Rufnummern 0351-4885381 und 0351-4885382 erreichbar. Sobald das Infektionsgeschehen es erlaubt, werden auch wieder Beratungsgespräche in den Räumlichkeiten auf der Ostra-Allee 9 angeboten. Die Sprechzeiten sind Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10 bis 12 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr.

Den jährlichen Weltkrebstag am 4. Februar gibt es nunmehr seit 21 Jahren. Er verfolgt das Ziel, die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Allein in Deutschland erkranken jährlich etwa 500.000 Menschen neu an Krebs.

Weitere Informationen:
www.dresden.de/tumorberatung
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