Verwaltung schlägt dem Stadtrat vor, weitere 1,5 Millionen Euro pro Jahr für die Bereitstellung der Sportinfrastruktur bereit zu stellen.
Sport- und Finanzbürgermeister Dr. Peter Lames: „Wir zahlen für eine konkurrenzfähige Infrastruktur, und zwar auf solider Grundlage. Insgesamt werden aus dem Konzessionsvertrag und der Ergänzungsvereinbarung knapp 2,26 Millionen Euro gezahlt. Legt man dies nur auf die 17 Heimspiele mit durchschnittlich 27 900 Zuschauerinnen und Zuschauern um, so ergibt sich pro Eintrittskarte eine öffentliche Zahlung von 4,75 Euro. Dabei sind Besucher weiterer Veranstaltungen nicht mitgerechnet. So wird Dresden lebenswert. Das Rudolf-Harbig-Stadion und Dynamo gehören dazu.“
Grundlage der Zahlung soll ein Stadtratsbeschluss am 9. Mai 2019 sein. Im Verwaltungsentwurf, der sich aktuell im Gremienumlauf des Stadtrates befindet, wird dem Stadtrat vorgeschlagen, den Oberbürgermeister zu beauftragen und zu ermächtigen, mit der Projektgesellschaft eine entsprechende Ergänzungsvereinbarung abzuschließen. Dies soll unter der aufschiebenden Bedingung erfolgen, dass das Verfahren der verbindlichen Auskunft über die umsatzsteuerliche Behandlung des Betriebskostenzuschusses bestandskräftig abgeschlossen ist. Der zwischen der Projektgesellschaft und der SG Dynamo Dresden e. V. geschlossene Nutzungsvertrag ist sodann entsprechend zu ergänzen.
Die notwendigen Mittel sind im Haushalt eingeplant.
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