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Pirmasens – Energiespartag am 5. März: So sparen Verbraucher Strom und bares Geld

Mittelrhein-Tageblatt-Nachrichten-aus-Pirmasens-RLP-Pirmasens – Aus Anlass des Energiespartages am 5. März hat die städtische Umweltberatung zehn Tipps zusammengestellt, wie jeder Pirmasenser in seinem Alltag Energie und damit CO2-Emissionen, aber auch bares Geld sparen kann.

„Jeder Einzelne von uns kann mit wenig Aufwand zur Energiewende und zum Klimaschutz beitragen. Denn jede Kilowattstunde die nicht verbraucht wird, muss nicht produziert werden“, betont Umweltberaterin Felicitas Lehr.

Standby-Modus abschalten: Fernseher, die Spielkonsole und andere Geräte die im Standby-Modus sind, sollte man immer aktiv ausschalten, wenn sie nicht genutzt werden. Dazu kann man am besten abschaltbare Stecker Leisten verwenden.

Aufladbare Akkus verwenden: Nach dem Motto „Aufladen statt wegwerfen“ können Batterien durch Akkus ersetzt werden. Denn wieder aufladbare Akkus sind auf Dauer wesentlich kostengünstiger als Batterien. Noch besser ist es, so viele Geräte wie möglich mit Netzteilen zu betreiben. Übrigens: nach der Benutzung des Ladegerätes immer den Stecker ziehen, ansonsten wird permanent Strom verbraucht.

Stromsparen beim Kochen: Um Wasser zu erhitzen sollte möglichst ein Wasserkocher verwendet werden. Dieser braucht wesentlich weniger Strom als der Herd. Wenn ein Topf benutzt wird – immer den Deckel auflegen! Erhitzen Sie den Topf immer auf der richtigen Platte – das geht schneller und spart Energie. Gemüse und Eier kann man übrigens mit zwei Zentimeter hohem Wasser im Topf garen – das spart Strom und Zeit. Herdplatten und Backofen können bereits zehn Minuten früher ausgeschaltet werden. Die Restwärme ist für die Zubereitung meist ausreichend.

Kühlschrank: Gekochte Speisen sollten immer komplett auskühlen, bevor sie in den Kühlschrank gestellt werden. Auch die richtige Temperaturregelung des Gerätes hilft Energie zu sparen: eine Kühltemperatur von sieben Grad ist völlig ausreichend. Vermeidet man zudem zu häufiges und langes Öffnen der Kühlschranktüre, muss die dabei eindringende Warmluft nicht wieder gekühlt werden. Kühlschrank und Gefriertruhe sollten regelmäßig abgetaut werden: schon eine dünne Eisschicht sorgt dafür, dass das Gerät wesentlich mehr Strom verbraucht.

Sparsam waschen: Wäsche sollte generell nicht heißer als nötig gewaschen werden. Sinnvoll ist es jedenfalls das ECO-Programm der Waschmaschine zu nutzen. Auf Vorwäsche und den Kochwaschgang kann man meist verzichten. Dank moderner Waschmaschinen und Waschmittel reichen für normal verschmutzte Wäsche 40 Grad völlig aus. Die Waschmaschine sollte nur voll befüllt laufen und die Wäsche am besten auf der Leine trocknen.

Bügeln: Der Stromverbrauch beim Bügeln ist nicht zu unterschätzen. Bügeln Sie nur solche Kleidungsstücke, bei denen es wirklich notwendig ist.

Geschirrspülmaschine: Auch hier gilt: Gerät nur einschalten wenn es maximal befüllt ist. Auch bei der Geschirrspülmaschine gibt es meistens Umweltprogramme wie z.B. ECO – das dauert zwar länger, spart aber Strom und Wasser.

Computer: Wenn der Computer kurzzeitig nicht verwendet wird, sollte er in den Ruhezustand versetzt werden – Bildschirmschoner dagegen verbrauchen viel Strom. Neuere Computer verfügen über einen Energiesparmodus – der sollte aktiviert werden.

Beleuchtung: Die richtige Beleuchtung sowie die richtige Bedienung bergen enormes Stromsparpotenzial. Schalten man das Licht aus, wenn man den Raum verlässt, läuft der Stromzähler nicht unnötig weiter. Schalten Sie nur in den Räumen das Licht an, in denen Sie es tatsächlich benötigen. In Außenbereichen sind eventuell Bewegungsmelder sinnvoll, die mit einer Zeitschaltung gekoppelt sind.

Zudem helfen Ihnen richtigen Leuchtmittel und Lampen, den Energieverbrauch zu senken: Wo immer möglich, sollten LED-Lampen genutzt werden. Diese sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, aber über die gesamte Lebensdauer (zweimal so lange wie eine Energiesparlampe!) gemessen, sparen sie enorm viel Strom und damit Kosten.

Anschaffung E-Geräte: Beim Kauf von Elektrogeräten sollte man auf jeden Fall die Energieeffizienzklassen beachten. Diese geben Auskunft über den Energie-Verbrauch und sollen bei der Kaufentscheidung unterstützen. Zwar sind Geräte mit einer hohen Energieeffizienzklasse meist etwas teurer, aber diese Mehrausgaben amortisieren sich schnell über den deutlich geringeren Stromverbrauch.

Seit März 2021 gilt das neue EU-Energielabel für folgende Geräte: Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspüler, Waschmaschinen inklusive Waschtrockner, elektronische Displays inklusive Fernsehgeräte. Übrigens: Effiziente Geräte können mehrere hundert Euro an Verbrauchskosten pro Jahr sparen. Daher kann sich ein höherer Anschaffungspreis schnell amortisieren.

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Stadt Pirmasens

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