Wiesbaden – Hochwasserlage führte zu ersten Einsatzmaßnahmen für die Rettungskräfte

feuerwehr-aktuellWiesbaden (HE) – Die Beobachtung der Hochwasserlage durch das Umweltamt und die Feuerwehr der Landeshauptstadt Wiesbaden hat Freitag zu ersten Tätigkeiten der Feuerwehr geführt.

Aufgrund des steigenden Main- und Rheinpegels wurden in den Stadtteilen Kostheim und Schierstein mobile Hochwasserschutzwände errichtet und weitere Maßnahmen zum Hochwasserschutz ergriffen.

Da gegen Mitternacht die Hochwassermeldestufe 1 erreicht wird und mit weiter steigenden Pegeln gerechnet werden muss, wurde am frühen Nachmittag entschieden, dass in den Stadtteilen Kostheim und Schierstein die vorhandenen Hochwasserschutzwände installiert werden.

Für diese, mit hohem logistischem Aufwand verbundene Maßnahme, waren die Freiwilligen Feuerwehren Kostheim und Schierstein mit insgesamt 40 Einsatzkräften sowie Sonderfahrzeuge der Berufsfeuerwehr im Einsatz.

An der Mündung des Lindenbachs in Schierstein wurden außerdem zwei leistungsfähige Pumpen installiert, um bei weiter steigendem Wasserstand einen Rückstau des Baches und eine Überflutung jenseits der Hochwasserschutzwände zu verhindern.

Mit Hilfe der Stadtpolizei konnten einige Fahrzeughalter über die Gefahr an den Parkplätze ihrer Autos in Kenntnis gesetzt und die Fahrzeuge rechtzeitig entfernen werden.

Fahrzeughalter werden aufgefordert die Hochwasserlage weiter zu beobachten und ihre Fahrzeuge möglichst frühzeitig auf sicheren Parkplätzen abzustellen.

Durch die Straßenverkehrsbehörde wurde außerdem die Zufahrt in gefährdete Gebiete gesperrt.

Das Umweltamt und die Feuerwehr werden die Hochwassersituation weiterhin beobachten und im Bedarfsfall zusätzliche Maßnahmen ergreifen.

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