Gesundheitsmagazin – TÜV Rheinland rät: Rechtzeitig an die Grippeimpfung denken – Eine Grippe ist keine Erkältung

Die Impfsaison startet im Oktober – Viele Unternehmen bieten Grippeimpfungen beim Betriebsarzt an

Das Gesundheitsmagazin - Tipps - Aktuell - Köln (NRW) – Grippeimpfung: Kaum wird es draußen kalt und nass, steigt die Zahl der Erkältungskrankheiten an. Doch während ein grippaler Infekt – also eine Erkältung – meist schnell vorübergeht, ist die „echte Grippe“ eine ernstzunehmende Erkrankung. „Typisch für eine Virusgrippe ist ein plötzlicher Beginn mit hohem Fieber, einem starken Krankheitsgefühl und deutlichen Muskel- und Gelenkschmerzen. Gefährlich wird es, wenn es zu Komplikationen, beispielsweise einer Lungenentzündung, kommt“, erläutert Dr. Wiete Schramm, Fachgebietsleiterin Arbeitsmedizin bei TÜV Rheinland. In der vergangenen Grippesaison verzeichnete das Robert Koch-Institut in Deutschland über 108.000 Grippefälle, fast 600 Menschen starben.

Aktuelle Impfempfehlungen 2017

Für Menschen ab 60 Jahre gilt in Deutschland eine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut. Auch besonders gefährdete Personen wie Erwachsene, Jugendliche und Kinder mit bestimmten chronischen Erkrankungen, Schwangere ab dem 4. Schwangerschaftsmonat und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sollten sich laut STIKO impfen lassen. Empfohlen wird eine Grippeimpfung zudem für Berufstätige, die viel mit Menschen in Kontakt kommen oder in einem Gesundheitsberuf tätig sind.

Trotz dieser Empfehlung der Experten ist die Impfquote in Deutschland zu gering: Daten der Kassenärztlichen Vereinigung zeigen beispielsweise, dass in der Grippesaison 2015/2016 nur 35 Prozent der Personen über 60 Jahre gegen Grippe geimpft wurden. Dabei schützt die Impfung gleich zweimal: Sie bewahrt die meisten Geimpften vor einer Erkrankung und deren möglicherweise schwerwiegenden Folgen. Zugleich verhindert jede nicht erkrankte Person, dass sich weitere Menschen anstecken und sich die Grippe in der Bevölkerung ausbreitet.

Die besten Impftermine: Oktober und November

Die Daten des Robert Koch-Institutes zeigen, dass die Hochsaison der Grippeerkrankungen meist um die Jahreswende liegt. Daher sollte eine Grippeimpfung im Oktober oder November erfolgen. Der Grund: Nach der Impfung dauert es etwa zwei Wochen, bis der Impfschutz aufgebaut ist. Mit einer Impfung im Herbst ist somit rechtzeitig für den kommenden Erkrankungszeitraum vorgesorgt.

 

Original-Content von: TÜV Rheinland AG, übermittelt durch news aktuell

Haftung und Urheberrecht

Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der veröffentlichten Informationen. Beiträge, die von Dritten, wie z. B. Polizei, Feuerwehr, Vereinen oder Unternehmen bereitgestellt werden, liegen in der Verantwortung der jeweiligen Herausgeber. Jegliche Inhalte, einschließlich Hyperlinks auf externe Seiten, wurden sorgfältig geprüft, dennoch übernehmen wir keine Verantwortung für die Inhalte externer Seiten, auf die im Beitrag direkt oder indirekt verwiesen wird.

Alle Rechte an den Texten und Beiträgen sind vorbehalten. Das Teilen unserer Inhalte in sozialen Medien ist ausdrücklich gestattet, solange die Quelle angegeben wird. Die Vervielfältigung, Verbreitung oder sonstige kommerzielle Nutzung – auch auszugsweise – bedarf jedoch der schriftlichen Zustimmung der Redaktion.

Vier Pfoten Ratgeber
Nach oben scrollen
Cookie-Einstellungen Holger Korsten 150 Bewertungen auf ProvenExpert.com