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Hamburg – Der Sommer kann kommen – erste Freibäder öffnen ab 2. Juni

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Hamburg -Hamburg – Nach der heutigen Entscheidung des Senats darf ab dem 2. Juni auch der Schwimmbetrieb in den Sommerfreibädern wieder starten. Entsprechend der Verordnung öffnet der städtische Betreiber Bäderland ab kommenden Dienstag die Sommerfreibäder Aschberg, Marienhöhe, Osdorfer Born, Neugraben und Rahlstedt. Voraussetzung ist die Einhaltung eines detaillierten Hygienekonzepts. Das Naturbad im Stadtparksee bleibt zunächst noch geschlossen

Zum ersten Mal orientiert sich der Start der Freibadsaison nicht an der aktuellen Wetterlage, sondern an den Möglichkeiten, die die Corona-Pandemie zulässt.

Jens Kerstan, Umweltsenator: „Der Sommer kann kommen. Endlich startet der Bade- und Schwimmspaß an den ersten Orten in Hamburg wieder. Am Dienstag nach Pfingsten öffnet Bäderland zunächst fünf reine Freibäder. Dort gilt ein schlüssiges Hygienekonzept, so dass die Wiedereröffnung verantwortbar ist. Den Anfang machen die reinen Sommerfreibäder ohne Hallenbadanbindung, weil dort die Abstands- und Hygieneregeln am besten umsetzbar sind. Die Bäder haben große Becken und weitläufige Liegewiesen, so dass überall genügend Abstand möglich ist.“

Eintrittskarten können ausschließlich online gekauft werden. So lassen sich Warteschlangen an den Kassen vermeiden und Kontakte zwischen Personal und Gästen minimieren. Die Anzahl der Badegäste wird begrenzt. Ist die maximale Gästezahl für bestimmte Einlasszeiten erreicht, gibt es keine Eintrittskarten mehr zu kaufen. Der Online-Verkauf ermöglicht Bäderland einen Überblick über verkaufte Tickets und eine lückenlose Dokumentation aller Gästekontakte für den Fall, dass Infektionsketten nachverfolgt werden müssen. Alle Informationen zu Ticketverkauf und Öffnungszeiten stehen unter www.baederland.de

Freibadsaison 2020: Alle Informationen online

Daneben gelten viele weitere Maßnahmen, wie ein „Einbahnstraßenverkehr“ für Schwimmerinnen und Schwimmer. Rutschen und Sprungtürme bleiben zunächst noch gesperrt, auch die Umkleiden sind geschlossen. Einen vollständigen Überblick über die wichtigsten Sicherheits- und Hygienemaßnahmen sowie derzeitige Regelungen für Dauerkarten-Inhaber gibt es ebenfalls unter www.baederland.de

Kontaktfreie Badeaufsicht

Für die Rettungsschwimmer von Bäderland bedeuten die geltenden Abstandsregeln eine besondere Herausforderung. Bei Rettungsmaßnahmen kann Körperkontakt nur schwer vermieden werden. Um das Personal bestmöglich auf die neue und herausfordernde Situation vorzubereiten, führt Bäderland bis zur Eröffnung zusätzliche Schulungen und Trainings durch. Speziell für den Fall von Wiederbelebungs-Maßnahmen werden sogenannte Ambu-Beutel genutzt, die regulär Bestandteil der Erstausrüstung sind. Diese ermöglichen eine Herz-Lungen-Wiederbelebung ohne direkten Mund-zu-Mund-Kontakt. Für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt es Mund-Nase-Bedeckungen, Handschuhe und Desinfektionsmittel.

Öffnung von Außenbereichen der Kombibädersoll folgen

Wann auch die anderen 21 Bäder von Bäderland wieder ihre Tore öffnen können, ist noch nicht klar. Ein nächster Schritt könnte die Freibadbereiche der Kombi-Bäder (mit angeschlossenem Hallenbad) umfassen. Hier ist die Zutrittssituation komplizierter als in den reinen Sommerfreibädern, da der Zugang meist durch das Hallenbad erfolgt. Erst in einem dritten Schritt sieht der bundesweit zu Grunde gelegte „Pandemieplan Bäder“ der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen die Öffnung erster Hallenbäder vor.

Bäderland Hamburg ist der Betreiber aller öffentlichen Schwimmbäder, Thermen und Saunaanlagen in Hamburg. Mit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedient das Unternehmen die Hamburger Nachfrage nach sportlichem Schwimmen, Schwimmenlernen, Erholung, Wellness und Sauna. Mit einer Wasserfläche von über 46.000 qm und knapp 30 Orten im gesamten Stadtgebiet ist Bäderland der flächenmäßig größte Freizeitanbieter der Hansestadt. Jährlich besuchen über vier Millionen Gäste die Bäder und Thermen.

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Stadt Hamburg
Behörde für Umwelt und Energie, Pressestelle

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