Hannover – Die Kriminalpolizei veröffentlicht ein Foto des Toten Robert G. und bittet um Mithilfe!

Robert G. Portrait
Robert G. Portrait – Foto: Polizei

Hannover (NI) – Mit der Veröffentlichung eines Fotos, des tot am Messebahnhof Laatzen an der Münchner Straße, von Passanten entdeckten Robert G., erhoffen sich die Ermittler Hinweise, die zur Aufklärung der Umstände, die zum Tod des 43-Jährigen geführt haben, beitragen können.

Passanten hatten Robert G., dessen Identität zunächst nicht geklärt war, am Sonntag, 05.11.2017, gegen 06:30 Uhr, tot auf dem Treppenabgang der Gleise 12 bis 13 aufgefunden und die Rettungskräfte gerufen (wir haben berichtet).

Eine Obduktion des 43-Jährigen erbrachte kein eindeutiges Ergebnis zur Todesursache, sodass momentan abschließend nicht feststeht, unter welchen Umständen Robert G. ums Leben kam.

Robert G. gehörte der Obdachlosenszene in Hannover an, war 1,78 Meter groß, schlank und von osteuropäischer Erscheinung. Besonders auffällig war sein fehlendes, rechtes Auge. Am Sonntag war er mit einer rot-schwarzen Jacke, blauen Jeans, schwarz-pinken Turnschuhen der Marke „Asics“ bekleidet. Sein Nachtlager hatte er an der Königstraße aufgeschlagen.

Neuen Erkenntnissen zufolge wurde er in einem offensichtlich verwirrten Zustand am Freitagvormittag, 03.11.2017, in einer Sozialhilfeeinrichtung an der Berliner Allee gesehen. Danach verliert sich die Spur des 43-Jährigen.

Die Ermittler, die bereits in Obdachloseneinrichtungen Flyer verteilt haben, wenden sich nun mit folgenden, aktuellen Fragen an die Bevölkerung:

Wem ist Robert G. an jenem Freitag, 03.11.2017, im Bereich der Berliner Allee aufgefallen bzw. wer hat ihn seit diesem Tag – möglicherweise auch in Begleitung – gesehen? Wer kann etwas zu seinen letzten Aufenthaltsorten sagen?

Hinweise hierzu nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511 109-5555 entgegen. /st

OTS: Polizeidirektion Hannover

Autor: Mittelrhein-Tageblatt Redaktion