Bahnstrecke Hamburg-Berlin: Reparieren reicht nicht, wir brauchen nachhaltige Verbesserungen

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Bahnstrecke Hamburg-Berlin: Reparieren reicht nicht, wir brauchen nachhaltige Verbesserungen – Zur Verzögerung bei der Generalsanierung der Bahnstrecke Hamburg–Berlin sagt die verkehrspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Nelly Waldeck:

„Die Verzögerung der Generalsanierung ist ein harter Schlag für Pendler*innen, die Wirtschaft und den Klimaschutz. Ich habe Verständnis dafür, dass ein außergewöhnlich kalter Winter die Bauarbeiten beeinträchtigen kann, insbesondere Kabel- und Bodenarbeiten. Ich kann aber nicht nachvollziehen, dass noch vor wenigen Tagen kommuniziert wurde, es gäbe nur noch Prüf- und Abnehmarbeiten. Die Kälte ist nicht vor wenigen Tagen ausgebrochen. Entweder hat die Verzögerung doch anderweitige Gründe, die uns bisher nicht vorliegen, oder es wurden gezielt falsche Informationen gestreut. Das ist kein transparenter Umgang und muss aufgearbeitet werden. Das Vertrauen in die kommenden Strangsanierungen hängt daran.

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Um solche Sperrungen in Zukunft auf das Mindestmaß zu begrenzen, muss der Bund bei der Sanierung auch die Leistungsfähigkeit der Strecke verbessern. Der Bund ist in der Pflicht, endlich Geld bereitzustellen, um auch die Geschwindigkeit und Betriebsflexibilität zu erhöhen. Dringend gelöst werden müssen außerdem die Ersatzverkehre. Die Busse müssen in der Region gehalten werden und die Verzögerung macht auch klar, dass der Bund die verlängerten Ersatzverkehre selbst zahlen muss.“

Der für den Kreis Herzogtum Lauenburg zuständige Abgeordnete Oliver Brandt ergänzt:

„Fast der gesamte Schienen-Nahverkehr im Herzogtum Lauenburg ist durch die Generalsanierung stillgelegt. Die Pendler*innen in der Region müssen erhebliche Beeinträchtigungen und Fahrzeitverlängerungen hinnehmen. Dass dieser Zustand sich nun auf unbestimmte Zeit verlängert, ist vor Ort kaum vermittelbar. Die Deutsche Bahn muss unverzüglich Klarheit schaffen, wie lange dieser Zustand noch anhalten soll, um das Vertrauen ihrer Kund*innen zurückzugewinnen.“

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Text: Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Schleswig-Holsteinischen Landtag

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