Bamberg – Instrumentenflüge künftig auch am Flugplatz Bamberg

Freistaat fördert am Flugplatz Bamberg Einrichtung von Instrumentenflugbetrieb mit zwei Millionen Euro.

Nachrichten aus Bamberg in Oberfranken -Bamberg / Bayern – Der Freistaat Bayern unterstützt den Flugplatz in Bamberg-Breitenau bei der Ertüchtigung für den Instrumentenflugbetrieb.

Bayerns Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart gab heute grünes Licht für den Förderbescheid. „Mit Bamberg und Coburg haben wir zwei für die Region bedeutende Flugplätze. Für die international agierende Wirtschaft stellen sie einen wichtigen Standortvorteil dar. Der dauerhafte Instrumentenflugbetrieb stellt die Leistungsfähigkeit der beiden Flugplätze auch in Zukunft sicher. Deshalb geht es jetzt um die konkrete Umsetzung. Für die Ertüchtigung des Flugplatzes in Bamberg stellen wir zwei Millionen Euro an Fördermitteln bereit“, teilte Verkehrsminister Reichhart heute mit.

Der Instrumentenflug macht den Flugverkehr weitgehend wetterunabhängig. Vor allem für die gewerblichen Nutzer des Flugplatzes geht damit eine bessere Planbarkeit ihrer Flüge einher. Die zur Ertüchtigung nötigen Baumaßnahmen werden voraussichtlich im Frühjahr 2020 abgeschlossen sein.

Die Sicherstellung des dauerhaften Instrumentenflugbetriebes an den Flugplätzen Bamberg-Breitenau und Coburg-Brandensteinsebene ist ein wesentlicher Bestandteil der sogenannten Kombilösung für Oberfranken West.

Das zuständige Luftamt Nordbayern hat für beide Flugplätze die Zulassung für den Instrumentenflugbetrieb bereits genehmigt. In Zukunft können innerhalb der Planungsregion Oberfranken West die kleineren Flugzeuge in Coburg und die größeren Flugzeuge bis zehn Tonnen in Bamberg unter Instrumentenflugbedingungen starten und landen.

Fakten:

  • Freistaat unterstützt Ertüchtigung des Flugplatzes mit 60 Prozent der Kosten
  • Start und Landung von größeren Flugzeugen bis 10 Tonnen in Bamberg künftig auch bei schlechtem Wetter möglich
  • Reichhart: „Flugplätze Bamberg und Coburg wichtig für Weiterentwicklung des ländlichen Raums in Oberfranken“

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Autor: Mittelrhein-Tageblatt Redaktion