Bundesratspräsident Bovenschulte besucht Japan – 23.05.2026 bis 30.05.2026, Ort: Japan – Tokyo, Region Kansai
Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte bricht am Samstag, den 23. Mai 2026, zu einer einwöchigen Reise nach Japan auf. Er folgt einer Einladung des Präsidenten des japanischen Oberhauses. Auf dem Programm stehen Gespräche mit beiden Parlamentspräsidenten und Regierungsmitgliedern sowie mit Vertreterinnen und Vertretern aus Regionalpolitik, Wirtschaft und Wissenschaft. Im Fokus der Reise stehen der Ausbau der politischen Beziehungen und eine engere Kooperation in Wirtschaft und Wissenschaft.
Begleitet wird der Bundesratspräsident von der Bevollmächtigten der Freien und Hansestadt Bremen beim Bund und Mitglied des Bundesrates, Nancy Böhning, sowie einer Delegation mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Raumfahrt.
Hochrangige Gespräche in Tokyo
Erste Station der Reise ist die japanische Hauptstadt. Dort führt Bovenschulte am 25. und 26. Mai 2026 politische Gespräche, unter anderem mit seinem Amtskollegen Masakazu Sekiguchi, Präsident des japanischen Oberhauses (Sangiin), sowie mit dem Präsidenten des Unterhauses (Shūgiin), Eisuke Mori.
Außerdem trifft der Bundesratspräsident den japanischen Minister für Bildung, Wissenschaft und Technologie, Yohei Matsumoto, und den Minister für Wachstumsstrategie, Start-Ups und Regulierungsreform, Minoru Kiuchi. Darüber hinaus sind Gespräche im japanischen Wirtschaftsministerium und im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Technologie geplant.
Wertepartnerschaft im globalen Wandel
Im Mittelpunkt der Begegnungen stehen geopolitische, demografische und wirtschaftliche Herausforderungen beider Länder. Ziel ist es, die deutsch-japanischen Beziehungen mit Blick auf die Stärkung der regelbasierten internationalen Ordnung zu vertiefen.
Bundesratspräsident Bovenschulte: „Die politischen Beziehungen zwischen Deutschland und Japan sind von großer Bedeutung. Beide Länder verbindet eine enge Partnerschaft, die auf gemeinsamen Werten wie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und dem Einsatz für den Frieden basiert. Der regelmäßige Austausch stärkt nicht nur die bilaterale Zusammenarbeit, sondern trägt auch zur Lösung globaler Herausforderungen bei.“
Besuch bei der Raumfahrtagentur JAXA
Neben dem Ausbau der politischen Beziehungen steht eine engere Kooperation in den Bereichen Wirtschaft, Raumfahrt und Wissenschaft im Fokus der Reise.
Am Mittwoch, den 27. Mai 2026, besucht der Bundesratspräsident mit seiner Delegation die japanische Raumfahrtagentur JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) in Ibaraki. Der Besuch erfolgt in einer Phase des Ausbaus der deutsch-japanischen Raumfahrtkooperation. Grundlage hierfür ist die 2025 unterzeichnete gemeinsame Erklärung zwischen dem japanischen Cabinet Office und dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt zur Vertiefung der Zusammenarbeit im Bereich Raumfahrt.
Weitere Termine in der Region Kansai
Anschließend reist die Delegation weiter nach Osaka. Neben Terminen beim Bürgermeister der Stadt Kobe und einem Gespräch mit dem Vorsitzenden des Präfekturparlaments von Osaka stehen Besuche bei innovativen Wirtschaftsunternehmen und der Universität Kyōto auf dem Programm.
Am Samstag, den 30. Mai 2026, tritt der Bundesratspräsident die Rückreise nach Deutschland an.
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Text: Bundesrat – Verfassungsorgan der Bundesrepublik Deutschland