Vom 27. Juli bis 15. September auf der Gartenschau.
Das Klima ändert sich. Rheinland-Pfalz gehört in Deutschland zu den Regionen mit der stärksten Erwärmung in den vergangenen Jahrzehnten. Auch in Kaiserslautern sind erste Folgen spürbar, das letzte Jahr war durch eine lange Hitzeperiode und zwei Starkregenereignisse am 27. Mai und 11. Juni geprägt. Die Ausstellung zeigt deshalb unter anderem, welche Schwachstellen es auf Grundstücken und in Häusern gegenüber Starkregen geben kann. Darüber hinaus erhalten die Besucherinnen und Besucher praktische Hinweise, wie sie sich wirksam vor den Auswirkungen schützen oder zumindest die Schäden verringern können.
Aber auch vorbeugende Maßnahmen wie eine Dach- oder Fassadenbegrünungen sind wichtige Bausteine im Rahmen der Anpassung an den Klimawandel. Durch sie können das Mikroklima, die Luftqualität und die Gebäudedämmung verbessert und der Abfluss bei starken Regenereignissen reduziert werden. Hierzu ist in der Ausstellung ein Modell zur Dachbegrünung aufgebaut, weitergehende Informationen liegen aus.
Knapper werdende Süßwasserressourcen bilden einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung. Aufgezeigt wird beispielsweise, dass der tatsächliche persönliche Gesamtwasserverbrauch weit jenseits des statistischen Wertes von 120 Litern pro Tag liegt. Allein die Herstellung einer Baumwolljeans benötigt rund 8.000 Liter Trinkwasser, meistens in Ländern mit dramatischer Wasserknappheit für die Bevölkerung. Darüber hinaus liefert die Ausstellung Informationen und Denkanstöße, wie jede und jeder Einzelne einen eigenen Beitrag zum schonenderen Umgang mit dem Gut Wasser leisten kann.
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Pressestelle Stadt Kaiserslautern