Koblenz – Corona: Koblenzer Verkehrsbetriebe setzen verstärkt Sicherheitsmaßnahmen für Fahrgäste und Fahrpersonal um

Ein- und Ausstieg an der ersten Tür im Bus eingestellt – Kein Fahrscheinverkauf beim Fahrpersonal – Busse der koveb fahren nach Notfahrplan.

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Koblenz -Koblenz – Corona: Um das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus (Covid-19) einzudämmen, setzt die Koblenzer Verkehrsbetriebe GmbH auf Anweisung der Stadt Koblenz verstärkt Sicherheitsmaßnahmen um. Der Ein- und Ausstieg an der ersten Tür bei allen Bussen der koveb wurde eingestellt; der Fahrscheinkauf beim Fahrpersonal ist vorerst nicht möglich. Der Fahrplan wurde auf ein Mindestangebot beschränkt.

„Ziel der Maßnahmen ist die Reduzierung des öffentlichen Personennahverkehrs, um die Mobilität sowie Personenkontakte und damit das Infektionsrisiko zu reduzieren“, erklärt Jürgen Czielinski, Geschäftsführer der koveb. Gleichzeitig ist er dankbar für die größtenteils positive Resonanz der Fahrgäste. „Die Mehrheit unserer Fahrgäste reagiert verständnisvoll auf die Maßnahmen, denn es ist ihnen bewusst, dass es um ihre eigene Sicherheit und die unserer Fahrerinnen und Fahrer geht“. Zudem ist der Schutz des Fahrpersonals der koveb essenziell für ein möglichst langes und kontinuierliches ÖPNV-Angebot.

Das Mindestangebot der koveb sieht einen Notfahrplan auf Basis eines erweiterten Sonntagsfahrplans vor. „Es ist nicht auszuschließen, dass dieser Notfahrplan noch einmal den geänderten Bedürfnissen angepasst werden muss. Sollten wir feststellen, dass während der Verkehrsspitze weiterer Bedarf notwendig ist, steuern wir in Absprache mit der Stadt Koblenz noch einmal nach“, beschreibt koveb-Geschäftsführer Hansjörg Kunz die aktuelle Situation. Auf allen koveb-Linien beginnt der Fahrbetrieb derzeit von Montag bis Samstag zwischen 05:00 und 06:00 Uhr. Die Abfahrtzeiten orientieren sich hinsichtlich der „Minutenzeiten“ an den Zeiten des Sonntagsfahrplans. Die koveb-Linie 4 fährt im Rahmen des Notfahrplans bis Globus; auch die Linie 20 fährt im Stundentakt. Die Fahrplanaushänge an den Haltestellen werden aktuell ausgetauscht.

Trotz der genannten Maßnahmen bleibt die Ticketpflicht bestehen. Alle Fahrgäste, die keine Zeitkarte besitzen, werden gebeten, vor Fahrtantritt ein Ticket über einen der folgenden Wege zu erwerben:

• die App DB-Navigator• an den Fahrscheinautomaten der Koblenzer Bahnhöfe: Koblenz Hbf, Stadtmitte/Löhr-Center, Ehrenbreitstein, Lützel, Güls oder Moselweiß• zudem besteht die Möglichkeit, das eTicket der koveb in einer der koveb-Verkaufsstellen zu erwerben und am eTicket-Terminal im Bus selbst zu entwerten• an weiteren Fahrscheinautomaten im VRM-Gebiet• Zeitkarten sind bei allen Verkaufsstellen der koveb erhältlich

Alle Fahrgäste werden gebeten, sich rücksichtsvoll zu verhalten, die Hinweise der Gesundheitsbehörden zu beachten und die empfohlenen Verhaltensregeln zu befolgen. Dazu zählt beispielsweise das Niesen und Husten in die Armbeuge.

Die Koblenzer Verkehrsbetriebe GmbH hat die genannten Vorkehrungen in Abstimmung mit dem Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, David Langner, dem Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz und dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel getroffen.

Weitere Informationen:www.koveb.deTelefon: 0261 402-20000 / Hotline zum Notfahrplan: 0261 402-66600 (tägl. 08:00-16:00 Uhr)

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Stadt Koblenz

Autor: Mittelrhein-Tageblatt Redaktion