Chris Rea ist tot – Driving Home for Christmas Musiklegende stirbt ausgerechnet in der Vorweihnachtszeit – Die Musikwelt trauert um Chris Rea. Der britische Sänger, Songwriter und Gitarrist ist heute, am 22. Dezember 2025, im Alter von 74 Jahren gestorben. Sein Tod ereignete sich nur wenige Tage vor Weihnachten – ausgerechnet zu jener Zeit, in der sein bekanntester Song Driving Home for Christmas Jahr für Jahr millionenfach im Radio gespielt wird.
Nach übereinstimmenden Berichten verstarb Chris Rea friedlich im Krankenhaus, nach kurzer Krankheit und im Beisein seiner Familie. Genauere Angaben zur Todesursache wurden bislang nicht gemacht.
Eine Stimme, die Generationen begleitet hat
Chris Rea gehörte zu jenen Künstlern, die nie laut sein mussten, um gehört zu werden. Seine rauchige, unverwechselbare Stimme, kombiniert mit seinem bluesigen Slide-Gitarrenspiel, machte ihn weltweit einzigartig. Über Jahrzehnte hinweg erzählte er musikalische Geschichten von Straßen, vom Unterwegssein, von Sehnsucht, Liebe und Zweifel – ehrlich, ungeschönt und nahbar.
Geboren 1951 im englischen Middlesbrough, begann Rea vergleichsweise spät mit der Musik – doch genau daraus entwickelte sich sein unverkennbarer Stil. Er verband Blues, Rock und Soul zu einem Klang, der zeitlos blieb und bis heute nichts von seiner Wirkung verloren hat.
Mehr als nur ein Weihnachtssong
Auch wenn Chris Rea für viele Menschen untrennbar mit Driving Home for Christmas verbunden ist, war sein musikalisches Vermächtnis weit größer:
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The Road to Hell wurde Ende der 1980er-Jahre zu einem seiner bedeutendsten Werke
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Josephine und On the Beach zählen bis heute zu den emotionalsten Songs seiner Karriere
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Alben wie Auberge oder The Road to Hell prägten eine ganze Musiker-Generation
Insgesamt verkaufte Chris Rea weltweit über 40 Millionen Tonträger und veröffentlichte mehr als zwei Dutzend Studioalben.
Ein Kämpfer auch abseits der Bühne
Neben seiner musikalischen Karriere war Chris Reas Leben von schweren gesundheitlichen Rückschlägen geprägt. Eine Krebserkrankung, mehrere Operationen und ein Schlaganfall zwangen ihn immer wieder zu Pausen. Doch Rea kehrte stets zur Musik zurück – ruhiger, reflektierter, aber nie gebrochen.
Gerade diese Lebenserfahrung verlieh seinen späteren Werken eine besondere Tiefe und Authentizität, die viele Fans besonders schätzten.
Der bittere Moment des Abschieds
Dass Chris Rea ausgerechnet in der Vorweihnachtszeit verstorben ist, empfinden viele Fans als besonders schmerzhaft. Während sein Lied von der Heimfahrt zu Weihnachten in diesen Tagen Millionen Menschen begleitet, ist sein Schöpfer nun selbst nicht mehr da.
Doch vielleicht liegt genau darin auch eine stille Symbolik: Seine Musik bleibt. Sie wird weiter gespielt werden – auf langen Autofahrten, an stillen Abenden und immer dann, wenn Worte allein nicht ausreichen.
Chris Rea ist tot – Ein musikalisches Vermächtnis für die Ewigkeit
Chris Rea war kein Künstler des schnellen Ruhms. Er war ein Geschichtenerzähler, ein Musiker mit Seele und ein Mensch, der seine Hörer nie belehrte, sondern sie mitnahm.
Seine Songs werden bleiben – weit über diese Weihnacht hinaus.
Das gesamte Team des Mittelrhein Tageblatts ist in Gedanken bei der Familie, den Freunden und allen, die Chris Rea nahestanden. (hk).
Quellen: MSN Deutschland, The Guardian, BBC, Reuters, Swissinfo, RND, Official Charts UK, Wikipedia