Filderstadt – Coronavirus: Organisation Notfallbetreuung für Schülerinnen und Schüler

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - FilderstadtFILDERSTADT (BW) – Für Schülerinnen und Schüler der Klassen eins bis sechs, für Kinder aus Kinderbetreuungseinrichtungen sowie der Kindertagespflege wird es ab Dienstag, 17. März eine Notfallbetreuung geben, wenn Eltern in systemkritischen Berufen arbeiten.

Voraussetzung ist, dass entweder ein alleinerziehender Elternteil oder beide Elternteile in systemkritischen Berufen oder Branchen arbeiten. Dazu zählen: medizinisches und pflegerisches Personal, Herstellung von notwendigen Medizinprodukten, Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste, Katastrophenschutz, Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung, Lebensmittelbranche oder Erzieherinnen bzw. Erzieher und Lehrerinnen bzw. Lehrer, die für die Notfallbetreuung benötigt werden.

Die Betreuung der Schulkinder wird von den Schulleitungen organisiert. Die Stadtverwaltung plant die darüberhinausgehende Betreuung in der Kernzeit sowie in den Kindertageseinrichtungen.

Für die Anmeldung zur Notfallbetreuung gibt es ein Formular, das auf der städtischen Homepage zu finden ist sowie in den Schulen und Betreuungseinrichtungen ausliegt. Auch der Gesamtelternbeirat unterstützt bei der Verteilung.
Dieses Formular muss ausgefüllt und unterschrieben bis Montag, 16. März um 15 Uhr bei der Stadtverwaltung im Amt für Familien, Schule und Vereine (Einwurf Martinstraße 5 im Stadtteil Bernhausen, per E-Mail an amt40@filderstadt.de, per Fax an die 0711/7003-330) eingehen. Ab Montag 9 Uhr soll zudem eine Telefonhotline eingerichtet werden. Die Nummer wird noch bekannt gegeben.

Am Dienstag öffnen noch einmal alle Einrichtungen für die Kinder, die Anspruch auf eine Notfallbetreuung haben, um den konkreten Bedarf in der jeweiligen Einrichtung zu ermitteln und die Betreuung für die darauffolgenden Tage zu organisieren. Danach wird bekannt gegeben, ob die Betreuung weiterhin dezentral, also in jeder Einrichtung oder zentral erfolgen soll. Dabei soll insbesondere auf jüngere Kinder Rücksicht genommen werden, die nach Möglichkeit in ihrem gewohnten Umfeld bleiben sollen. (es)

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Stadt Filderstadt

Autor: Mittelrhein-Tageblatt Redaktion