Greenpeace zu Änderungen am Heizungsgesetz

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Greenpeace zu Änderungen am HeizungsgesetzStellungnahme

Berlin, 24. 02. 2025 – Die Bundesregierung kippt die geltende Vorgabe, dass neu eingebaute Heizungen künftig mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien nutzen müssen. Dies geht aus den heute veröffentlichten Eckpunkten zur Änderung des Gebäudeenergiegesetzes (“Heizungsgesetz”) hervor. Stattdessen sollen Versorgungsunternehmen durch eine so genannte “Grüngas- /Grünölquote” schrittweise nicht-fossile Gase und Öle in kleinen Mengen beimischen. Greenpeace-Energieexpertin Mira Jäger fürchte dadurch Rückschritte im Klimaschutz und Kostenfallen für Verbraucher:innen:

„Mit diesen Änderungen macht die Bundesregierung der fossilen Öl- und Gasindustrie ein riesiges Geschenk, schwächt massiv den Verbraucherschutz und beerdigt den Klimaschutz im Gebäudesektor. Die angeblich ‘grünen’ Alternativen zum fossilen Erdgas und Öl sind knapp und teuer, die Gasnetzentgelte pro Haushalt steigen absehbar. Wenn Gasheizungen jetzt weiter laufen sollen, dann wird das vor allem Mieter:innen teuer zu stehen kommen, denn sie entscheiden nicht über die Heiztechnologie, müssen aber die immer weiter steigenden Kosten tragen.

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Der rasant steigende Einbau von Wärmepumpen zeigt, dass sich Hausbesitzer:innen auf die 65-Prozent-Regel eingestellt haben, Kommunen und Handwerk arbeiten damit. Statt Planungssicherheit droht nun erneut Verunsicherung und Zögern beim Heizungstausch. Verbraucher:innen und Kommunen sollten mehr wirtschaftliche Vernunft beweisen, als die Regierung und sich weiter für effizientere und klimafreundliche Wärmepumpen und Wärmenetze entscheiden.“

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Text: Greenpeace e.V.

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