Zum Buch „Sprengel für alle“:
Im Sommer 1987 besetzen junge Leute die ehemalige Schokoladenfabrik Sprengel in Hannovers Nordstadt. Das Gelände wird zum Magneten für Menschen und Initiativen mit den unterschiedlichsten Motiven. Auch BürgerInnen aus dem Stadtteil unterstützen die BesetzerInnen. Bald heißt es: „Sprengel für alle“.
Der gemeinsame Kampf über gesellschaftliche Schranken hinweg ist die Stärke der BesetzerInnen und zugleich ihre größte Herausforderung. Sie gehen ungewöhnliche Kooperationen ein, arbeiten grandiose Pläne und Aktionen aus, versuchen sich in improvisierten Baumaßnahmen. Doch treten die Konflikte mit Stadt, Polizei und Nazis in den Hintergrund, bestimmen zunehmend „Mackertum“, Sexismus und Angst ihren Alltag. 1995 steht das Sprengelgelände im Zentrum der Chaostage, die international Schlagzeilen machen.
Zur Autorin:
Ute Wieners, Jahrgang 1962, lebt seit 1987 auf dem Sprengelgelände, 2012 veröffentlicht sie „Zum Glück gab es Punk“.
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Die Pressemitteilung im Original finden Sie unter: www.presseservice-hannover.de