Lahnstein – Corna: Lahnsteins Oberbürgermeister Labonte wendet sich an die Bürgerinnen und Bürger

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Lahnstein -Lahnstein – Wie grundlegend sich das Leben für jeden einzelnen durch die Corona-Pandemie verändert hat, ist auch Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte bewusst, der sich aus diesem Grund direkt an seine Mitbürger*innen wenden möchte.

Labonte weist darauf hin, dass durch die vierte Corona-Bekämpfungsverordnung die von Bundeskanzlerin Merkel und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten aller 16 Bundesländer getroffenen Vereinbarungen auch in Rheinland-Pfalz umgesetzt worden sind.

„Erfreulicherweise für uns alle sind damit einige Lockerungen vorgenommen worden, die uns das Leben zum Teil erleichtern, die uns aber keinesfalls in Sicherheit wiegen dürfen. Kleinere Geschäfte dürfen wieder öffnen und ab Mai soll der Schulbetrieb schrittweise wieder aufgenommen werden.

Die Kontaktbeschränkungen gelten nach wie vor und wir sind weit entfernt von einem normalen Alltag. Wir stehen nicht am Ende der Corona-Pandemie, sondern wir sind erst mitten drin.

Ich kann sehr gut verstehen, wenn Sie, wie wir wohl alle, ungeduldig sind und sehnlichst hoffen, dass dieser Spuk so bald als möglich wieder vorbei ist. Mit den jetzt vorgenommenen Lockerungen versuchen die politisch Verantwortlichen in kleinen Schritten zurück zu einer relativen Normalität zu kommen. Eine Rückkehr zur wirklichen Normalität wird wohl erst durch einen Impfstoff gegen das Coronavirus möglich sein.

So müssen wir weiter Geduld haben und diszipliniert sein, sonst ist ein neuer Shutdown nicht auszuschließen.

Es ist ein gefährlicher Virus und wir müssen jede Sekunde achtsam sein. Etwa die Hälfte derer, die einmal ans Beatmungsgerät müssen, werden das Krankenhaus nicht mehr lebend verlassen. Auch die aktuellen Zahlen sind keine Entwarnung.

Ich bin sehr dankbar dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt ungeachtet dieser ersten Lockerungen und vor allem trotz sonnigen Wetters die nach wie vor geltenden Kontakt- und Abstandsregeln weitestgehend beachten und gebührend Distanz zueinander halten.

Auch bei uns gilt jetzt die Maskenpflicht. Dies ist objektiv gesehen der viel kleinere Grundrechtseingriff im Vergleich zu anderen Maßnahmen wie etwa der Anordnung von Quarantäne. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist keine unangemessene Form der Einschränkung, sondern vielmehr ein Symbol der Hoffnung.

Nur mit einer klugen Strategie von Einzelmaßnahmen schaffen wir es, Schritt für Schritt wieder zu mehr Normalität und gewohntem Alltag zurückkehren zu können, ohne dass das Infektionsgeschehen wieder hochschnellt.

Reduzieren Sie daher das Risiko und übernehmen Sie auch weiterhin Verantwortung, indem sie öfter zu Hause bleiben. Halten Sie sich weiter an die Hygieneratschläge, verschieben Sie wenn möglich familiäre Feiern, insbesondere wenn ältere Menschen daran teilnehmen sollten.

Wir werden diese Ausnahmesituation meistern, ja, davon bin ich fest überzeugt. Aber das wird uns nur gelingen, wenn wir alle vernünftig sind und wenn wir auch Vertrauen haben – vor allem in die Ärzte und Spezialisten, aber auch in die Mandatsträger in der Politik und in die Verwaltungen.

Aus ganzem Herzen wünsche ich uns dieses Vertrauen, die nötige Vernunft und den erforderlichen Zusammenhalt!

Wir werden diese Ausnahmesituation meistern, gut meistern, wenn Sie, wenn wir alle gemeinsam mithelfen.

Passen Sie gut auf sich und Ihre Liebsten auf und bleiben Sie vor allem gesund!“

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Stadtverwaltung Lahnstein
Fachbereich 1 – Zentrale Dienste, Stadtentwicklung und Kultur
Kirchstraße 1
56112 Lahnstein

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