Hamburg – Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz stoppt Weiterverkauf von Wurstwaren der Firma Wilke

Nach Nachweis von Listerien führen Verbraucherschutzämter in Hamburg amtliche Ermittlungen durch – Behörde rät vom Verzehr ab.

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Hamburg -Hamburg – Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) hat einen Rückruf von Produkten der Firma Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co. KG in Hamburg eingeleitet und rät Verbraucherinnen und Verbrauchern vom Verzehr von Produkten besagter Firma ab. Ermittlungen der für die Überwachung des Betriebes zuständigen Behörden in Hessen hatten ergeben, dass die Produkte der Firma mit einem aktuellen lebensmittelbedingten Krankheitsausbruch, der durch das Bakterium Listeria monocytogenes ausgelöst wurde, in Zusammenhang stehen.

Nach Angaben der Firma Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co. KG sind alle abgepackten mit dem Identitätskennzeichen „DE EV 203 EG“ versehenen Erzeugnisse zurückzurufen. Ein Vertrieb von Waren hat bundesweit stattgefunden. Unter anderem wurden auch sieben Hamburger Großhändler mit Erzeugnissen der Firma Wilke beliefert. Die Verbraucherschutzämter der betroffenen Bezirke Altona und Mitte haben mittlerweile einen möglichen Weiterverkauf in den Einzelhandel gestoppt, die Ware wird aus vorbeugendem Gesundheits- und Verbraucherschutz aus dem Verkehr genommen. Die BGV rät Verbraucherinnen und Verbrauchern vom Verzehr besagter Ware ab.

Eine Listerien-Erkrankung äußert sich meist innerhalb von 14 Tagen nach Infektion mit Durchfall und Fieber. Insbesondere Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe entwickeln. Personen, die dieses Lebensmittel gegessen haben und die genannten Symptome entwickeln, sollten ärztliche Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche Listerien-Infektion hinweisen. Schwangere, die dieses Lebensmittel gegessen haben, sollten sich auch ohne Symptome in ärztliche Behandlung begeben und sich beraten lassen. Für andere Personen ohne Symptome ist dies nicht sinnvoll.

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Dennis Krämer
Stadt Hamburg – Pressestelle der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Autor: Mittelrhein-Tageblatt Redaktion