Münchberg / A9 – Nein Halloween ist nicht: Als Geisterfahrer geflüchtet

Geisterfahrer unterwegs -MÜNCHBERG, LKR. HOF (BY) – Als ein BMW-Fahrer von zwei Polizisten der Bundespolizei Samstagmittag auf einem Rasthof kontrolliert werden sollte, gab dieser Gas und flüchtete als Geisterfahrer auf der Autobahn A9.

Gegen 12.15 Uhr wollten die Beamten den Autofahrer im Bereich des Autohofes kontrollieren. Als der 35-Jährige die Männer als Polizisten erkannte, gab dieser Gas und flüchtete in Richtung Helmbrechts. An der Anschlussstelle zur A9 fuhr er dann auf der Fahrbahn in Richtung Süden falsch auf und benutzte den Standstreifen als Geisterfahrer in Richtung Berlin. Nach einer sofort eingeleiteten Fahndung, bei der auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz war, konnte der BMW in einem Waldstück nahe der Autobahn aufgefunden werden. Vom Fahrer fehlte jedoch jede Spur.

Wie sich herausstellte, waren die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen gestohlen. Im Zuge der Suchmaßnahmen konnte der Fahrer schließlich in der Nähe von Ahornberg festgenommen werden. Es stellte sich heraus, dass gegen den aus Plauen stammenden Mann zwei Haftbefehle bestehen.

Zudem stand der 35-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Im Laufe des Sonntags wird der Geisterfahrer einem Haftrichter vorgeführt. Bisher ist nicht bekannt, ob der Mann während seiner Fahrt auf der A9 andere Personen gefährdet hat.

Verkehrsteilnehmer, die durch die Geisterfahrt am Samstagmittag auf der A9 gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei der Polizei Münchberg unter der Tel.-Nr. 09251/870040 zu melden.

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Polizei Franken

Autor: Mittelrhein-Tageblatt Redaktion