Rheinland-Pfalz – Aktionstage „Respekt. Bitte!“ – Wissenschaftsstaatssekretär Denis Alt: „Retter verdienen unseren Respekt!“

Mittelrhein-Tageblatt - rlp-24.de - News - Staatskanzlei Aktuell - Rheinland-Pfalz / Mainz – Im Rahmen der Aktionstage „Respekt. Bitte!“ – Gegen Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst besuchte Wissenschaftsstaatssekretär Denis Alt die Notaufnahme der Universitätsmedizin und sprach mit dem Vorstand, dem Leiter der Notaufnahme, betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Personalrat. Im diesen Rahmen stellte die Deeskalationstrainerin der Universitätsmedizin, Frau Ute Trüb-Genz, ihre Arbeit zur Prävention und Nachbereitung von Gewaltereignissen vor.

„Auch an der Universitätsmedizin nehmen die Gewalt- und Aggressionsereignisse gegenüber Helferinnen und Helfern zu. Das ist eine bedrückende Feststellung und wir werden nicht zulassen, dass diese Gewalt gegen Retter weiter um sich greift. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universitätsmedizin leisten einen herausragenden Job und verdienen unseren Respekt dafür. Mit der Unterstützung der betroffenen Beschäftigten, der Verstärkung des Deeskalationsmanagements und einem konsequenten Anzeigen von Vorfällen ist die Universitätsmedizin bereits gut aufgestellt“, so Staatssekretär Alt.

Die Landesregierung hatte bereits 2015 eine landesweite Vereinbarung mit DGB und dbb getroffen und Maßnahmen auf den Weg gebracht, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst stärker zu schützen. So wurden Sicherheitskonzepte entwickelt, bauliche Veränderungen in Dienststellen vorgenommen sowie Schulungen und Deeskalationstrainings durchgeführt. Auch die Einführung der sogenannten Bodycams bei der Polizei war Teil dieses Maßnahmenpakets. Vergangenen Dienstag hat der rheinland-pfälzische Ministerrat eine neue Erklärung mit DGB und dbb unterzeichnet.

In dieser wurde die Fortführung der bestehenden präventiven Maßnahmen vereinbart. Sie sollen zukünftig passgenau auf die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Gewalt widerfahren haben, ausgebaut werden. So werden direkte Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner vor Ort benannt werden, die den Betroffenen zum Beispiel bei Fragen der medizinischen oder psychologischen Betreuung sowie Hilfestellungen bei der Anzeige der Gewalttat zur Seite stehen können.

***
Staatskanzlei in RLP

Haftung und Urheberrecht

Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der veröffentlichten Informationen. Beiträge, die von Dritten, wie z. B. Polizei, Feuerwehr, Vereinen oder Unternehmen bereitgestellt werden, liegen in der Verantwortung der jeweiligen Herausgeber. Jegliche Inhalte, einschließlich Hyperlinks auf externe Seiten, wurden sorgfältig geprüft, dennoch übernehmen wir keine Verantwortung für die Inhalte externer Seiten, auf die im Beitrag direkt oder indirekt verwiesen wird.

Alle Rechte an den Texten und Beiträgen sind vorbehalten. Das Teilen unserer Inhalte in sozialen Medien ist ausdrücklich gestattet, solange die Quelle angegeben wird. Die Vervielfältigung, Verbreitung oder sonstige kommerzielle Nutzung – auch auszugsweise – bedarf jedoch der schriftlichen Zustimmung der Redaktion.

Vier Pfoten Ratgeber
Nach oben scrollen
Cookie-Einstellungen Holger Korsten 150 Bewertungen auf ProvenExpert.com