Stadt Wertheim – Abbruchplan für altes Krankenhaus vorgestellt: Rückbau soll bis Mitte November erledigt sein

Mittelrhein-Tageblatt-Nachrichten-aus-Wertheim-BW-Wertheim (BW) – Bis Mitte November soll der Abbruch des alten Wertheimer Krankenhauses abgeschlossen sein. Das geht aus dem Zeitplan hervor, der am Donnerstagnachmittag bei einer Informationsveranstaltung in der Aula des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums vorgestellt wurde. Der Rückbau der Baustelleneinrichtung samt Abbau aller Maschinen soll dem Plan zufolge in der Zeit vom 4. bis 15. November erfolgen.

Rund 50 Interessierte waren zu der Infoveranstaltung gekommen. Auf dem Podium saßen Baudezernatsleiter Armin Dattler und weitere Vertreter der Stadtverwaltung sowie Ralf Dreßner, der Geschäftsführer der beauftragten Firma Schornstein- und Industrieabbruch Voigt aus Borna. Im Publikum befanden sich darüber hinaus der Vorarbeiter Rene Paulick, zuständiger Ansprechpartner vor Ort, sowie der technische Leiter der Rotkreuzklinik Jürgen Dosch.

„Abbruch klingt immer so dramatisch“, sagte Voigt-Geschäftsführer Ralf Dreßner. Deshalb spreche er lieber von „Rückbau“. Dreßner zufolge laufen aktuell bis Mitte Mai, also bis zum Abschluss der schriftlichen Abiturprüfungen am benachbarten Gymnasium, vor allem vorbereitende Maßnahmen. Lärmintensivere Arbeiten werden zudem in dieser Zeit erst ab 14 Uhr begonnen, auch auf eventuelle Nachprüfungen wird Rücksicht genommen. Lkw-Abfahrten sind in der Schulzeit so geplant, dass der Busbetrieb nicht beeinträchtigt wird. Sowohl an Samstagen als auch an Brückentagen ruhen die Arbeiten auf der Baustelle.

„80 Prozent des Abbruchgutes wird im Juli und August abgefahren“, kündigte Ralf Dreßner an. Dann werden auch täglich sieben Lastkraftwagen im Einsatz sein, vorher sind es nur zwei. Den eigentlichen Abbruch nehmen Spezialbagger „von oben nach unten“ vor. Die Maschinen selektieren das Material, aber „es wird vor Ort nicht recycelt“. Wasser- und Nebelkanonen sollen Staub binden. Es bleibe kein Bauschutt zurück, das Material werde auf die Deponie nach Dörlesberg gebracht, so Dreßner. Die voraussichtliche Zahl der Lkw-Fahrten während der gesamten Bauzeit bezifferte der Geschäftsführer auf etwa 600.

Abteilungsleiter Frank Hofmann aus dem Ordnungsamt der Stadt zeichnete die Route der Lastwagen nach, die der Busstrecke folgt: Der An- und Abfahrtsweg führt über die Conrad-Wellin-, die Wilhelm-Blos, die Hans-Bardon-, die Bismarck- und die Friedrich- in die Bahnhofstraße. „Es geht nicht anders“, machte Hofmann deutlich. „Es ist keine Alternativroute möglich.“ Über die bestehenden Halte- und Parkverbote hinaus soll es keine weiteren Einschränkungen geben, eventuell würden diese in der Hans-Bardon-Straße bis 16 Uhr verlängert.

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Autor: Mittelrhein-Tageblatt Redaktion