Trier – Stadtentwicklung: Zufahrt zum Hofgut Avelsbach erhält 23 befestige Plätze

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Trier - Trier – Stadtentwicklung: (pe) Nach dem Kauf der früheren Domäne Avelsbach durch Investor Peter Antony hatte sich Anwohnerkritik an der zu engen Zufahrt auf dem Wirtschaftsweg im Aveler Tal und Parkplatzengpässen verschärft. Nun gibt es eine Lösung: In einem Bürgerdialog sagte Baudezernent Andreas Ludwig 23 neue befestigte Parkplätze zu. Das Projekt ist kein Vollausbau und wird aus Unterhaltungsmitteln finanziert. Den Anwohnern entstehen keine Kosten.

Das Thema hat eine sehr lange Vorgeschichte. Die Domäne wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet. Die Zufahrt von der Hauptdurchfahrt im Aveler Tal ist ein Wirtschaftsweg, an dem ab der Nachkriegszeit eine „Splittersiedlung“ entstand, die in den letzten Jahren durch Mehrfamilienhäuser weiter gewachsen ist. Versuche, den Wirtschaftsweg „Im Avelertal“ zu einer vollwertigen Straße auszubauen und eine Beleuchtung zu installieren, scheiterten. Bei Veranstaltungen in der früheren Weinbaudomäne und dem heutigen Hofgut, das vom DRK-Sozialwerk Bernkastel-Wittlich betrieben wird, kommt es schnell zu Engpässen in der Durchfahrt, wenn Besucher entlang des schmalen Wegs parken. Die Anwohner befürchten, dass sich mit dem neuen Investor, der mehr größere Veranstaltungen und eine Außengastronomie plant, dieses Problem verschärfen könnte.

Die unter der Moderation von Nadja Driessen (Stabsstelle für Grundsatz- und Koordinierungsaufgaben im Rathaus) zustande gekommene Lösung soll nicht nur das Parken ordnen, sondern auch die immer wieder beklagten Raser auf dem Wirtschaftsweg einbremsen: Die neuen Parkplätze werden versetzt angeordnet. Auf der kompletten Strecke von der Einmündung bis zum Hofgut gilt Tempo 30. Der Wirtschaftsweg wird in den Katalog der zu kontrollierenden Straßen aufgenommen. Vorher soll das Ordnungsamt häufiger Überprüfungen vornehmen. Weiteres Problem aus Sicht der Anwohner ist der Durchgangsverkehr aus Richtung Tarforst, der die stark frequentierte Kohlenstraße vermeiden will. Aus dem Bürgerdialog resultierte der Vorschlag, oberhalb der Siedlung, beim Gasthof Gehlen in Tarforst, eine Schranke auf dem Weg zu installieren, um die Durchfahrt zu blockieren. Dieses Thema werden die Ortsbeiräte Kürenz und Tarforst aufgreifen,

Ein weiteres kontrovers diskutiertes Thema war die Beleuchtung der Straße. Ergebnis des Bürgerdialogs ist das Ziel, dass der vordere Teil bis zum Beginn der Häuserreihe eine Beleuchtung erhalten soll. Die Stadtwerke ermitteln die Kosten dieses Projekts. Baudezernent Andreas Ludwig bezeichnet das Ergebnis als „Lösung auf einfachem Niveau“ und ergänzt: „Ein Vollausbau, den die Stadt komplett bezahlt, wäre hochgradig ungerecht gegenüber anderen, die den Ausbau ihrer Straße durch wiederkehrende Beiträge mitfinanzieren müssen.“

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Presseamt Trier

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