Landrat Johann Kalb will mit einer neuen Standortbestimmung den Klimaschutz im Kreis neu ausrichten.
„Nachdem wir die Ziele für unsere eigenen Gebäude erreicht und übererfüllt haben, werden wir uns beim Klimaschutz neue, herausfordernde Ziele für den gesamten CO2-Ausstoß im Landkreis setzen.“
2008 hatten Stadt und Landkreis Bamberg sich in der Klimaallianz zusammengeschlossen und es sich – neben vielen weiteren Maßnahmen – auch zum Ziel gesetzt, die CO2-Emmissionen der kommunalen Gebäude um 30 Prozent zu reduzieren. Inzwischen liegt die Einsparung bei mehr als 75 Prozent.
2008 hatte der Landkreis durch den Strom- und Wärmebedarf in seinen Liegenschaften noch insgesamt 1585 Tonnen CO2 pro Jahr emittiert. 2018 waren es nur noch 372 Tonnen.
Jetzt geht es darum, konkrete Ziele für die gesamten CO2-Emissionen im Landkreis (Strom, Wärme, Verkehr) zu definieren, so der Landrat weiter. Hierfür bedürfe es zunächst einer exakten Ist-Aufnahme. Diese soll noch in diesem Jahr erstellt werden. Daraus sollen dann Ziele abgeleitet werden.
■ ■ ■
Landratsamt Bamberg