Lahnstein – Corona-Krise: Zusammenhalt wird auch in Lahnstein groß geschrieben

Spendenaufruf zugunsten in finanzielle Schwierigkeiten geratener Menschen.

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Lahnstein -Lahnstein – Die aktuelle Situation treibt jeden an seine Grenzen und bringt auch für eine Vielzahl an Menschen, finanzielle Schwierigkeiten mit sich. Um in dieser finanziellen Notlage helfen und unterstützen zu können, wird die in Lahnstein bestehende Aktion „Nachbarn in Not“ ausgeweitet und steht demnach ab sofort den durch das Coronavirus in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Personen zur Seite.

„Die Idee stammt von Stefan Mross von der Firma „Stefan Mross Erben- und Ahnenforschung GmbH“ in Lahnstein, der sich in einer E-Mail an mich wandte und den Vorschlag unterbreitete, durch Spendenaufrufe denen zu helfen, die aufgrund der rasanten Ausweitung des Coronavirus‘ finanziell an ihre Grenzen geraten“, so Oberbürgermeister Peter Labonte, der die Idee dankend unterstützt.

„Das Ganze soll anhand von Spendengeldern koordiniert werden, denn nur mit diesen Geldern können wir da helfen, wo es gerade am Nötigsten ist und bei denen die Beseitigung der Notlage durch staatliche Hilfen aufgrund der gesetzlichen Vorgaben nicht zulässig ist “, so Labonte weiter.

Als überaus gutes Beispiel geht in der Aktion der Initiator, Stefan Mross, selbst voran und stellt diesem Zweck einen Spendenbetrag in Höhe von 10.000 Euro zu Verfügung. „Viele Menschen werden durch die aktuelle Situation in eine finanzielle Schieflage geraten und diese Menschen brauchen jetzt unsere Hilfe. Daher habe ich mich mit meiner Idee an Oberbürgermeister Peter Labonte gewandt und bin froh, dass wir dies mit der Aktion „Nachbarn in Not“ umsetzen und helfen können. Auch möchte ich eine Bitte äußern: Bitte spendet auch Ihr und helft uns, den leidtragenden Menschen unter die Arme greifen zu können. Helft uns helfen. Jeder Euro zählt“.

„Wir sind Stefan Mross sehr dankbar und schätzen es ungemein, dass er mit dieser Idee an unsere Verwaltung herangetreten ist und die stolze Summe in Höhe von 10.000 Euro spenden möchte. Menschen wie er zeigen uns, dass es darauf ankommt, zusammen zu halten. Denn nur gemeinsam können wir diese Krise überstehen“, so Lahnsteins Oberbürgermeister.

Auch aus den Reihen der Stadtratsfraktionen wird vorgeschlagen, als Stadtrat ein Zeichen zu setzen und auf die Aufwandsentschädigung zu verzichten. Dieses Geld soll den Menschen zugutekommen, die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie in eine finanzielle Notlage geraten sind.

Wer auch spenden kann und damit den Menschen helfen möchte, der kann sich gerne an Frau Höh oder Frau Strack unter der Telefonnummer 02621 914-302 oder per Email an a.hoeh@lahnstein.de oder t.strack@lahnstein wenden. Natürlich erhält jeder Spender auch eine entsprechende Spendenquittung und alle Spendengelder werden auch ausschließlich ohne Abzüge irgendwelcher Kosten für den oben beschriebenen Zweck verwendet.

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Autor: Mittelrhein-Tageblatt Redaktion